Aktuelles

Mitteilungen

Kreisveterinäramt - Seuchenmonitoring

Aufgrund der „Verordnung zur Durchführung eines Monitorings auf das Virus der Geflügelpest bei Wildvögeln“ vom 08.03.2016 (BGBl.I S.449) ist vorgesehen, dass die kreisfreien Städte in Schleswig-Holstein jeweils 5 Proben von Enten oder Gänsen beisteuern sollen, sofern solches Wildgeflügel erlegt wird. Dieses gilt also auch für die Hansestadt Lübeck.
Die Proben sind als kombinierte Rachen- und Kloakentupfer zu entnehmen.
Das Material zur Probenentnahme (samt Merkblatt und Begleitschein) liegen in der  Geschäftsstelle des Bereichs Umwelt- Natur- und Verbraucherschutz (Zi.-Nr. 1.062) bereit, dort können die Proben auch abgegeben werden.
 
Außerdem ist das jährliche Monitoring zur Aujeszkyschen Krankheit sowie zur Klassischen und Afrikanischen Schweinpest bei Wildschweinen bis auf Weiteres durchzuführen.
Als Zielmarke zur Probenentnahme wurde 10% der Vorjahresstrecke angegeben.
Vor der Hintergrund der Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest in Polen sind solche Stichproben zur Zeit wirklich wichtig.
Probenröhrchen werden ab der nächsten Woche ebenfalls in der Geschäftsstelle des Bereichs Umwelt- Natur- und Verbraucherschutz (Zi.-Nr. 1.062) hinterlegt.

Oberste Jagdbehörde - Anpassungen der Jagdausübung an die akute Seuchengefahr

Ergänzungen zu der Durchführung von Jagden im Zusammenhang mit der Geflügelpest und den Allgemeinverfügungen durch die Kreisveterinäre

 

Es wurde im MELUR mit den Veterinären abgestimmt, dass der Einsatz von Hunden bei der Jagdausübung

notwendig ist. Andernfalls würde es sich um ein verstecktes Jagdverbot handeln.

 

Folgendes ist zu beachten:

1. Ist in den Allgemeinverfügungen der Kreisveterinäre ein Jagdverbot auf Federwild in den Restriktionsgebieten vorhanden, ist dieses zwingend zu beachten!

 

2. Es ist eine allgemeine Empfehlung herausgegeben worden, landesweit auf die Wasserwildjagd zu verzichten! Wir bitten dringend darum, dieser Empfehlung zu folgen!

 

3. Es wurde mit den Veterinären abgestimmt, dass der Einsatz von Hunden bei Drückjagden zulässig ist, auch wenn die Allgemeinverfügungen der Kreisveterinäre eine Anleinpflicht für Hunde enthält. Ein Ausfall der anstehenden Drückjagden ist aufgrund der derzeitigen Schalenwildbestände, insbesondere des Schwarzwildes (Gefahr durch Afrikanische Schweinepest), nicht vertretbar.

 

4. Selbst kleinste Geflügelhalter müssen landesweit hohe Auflagen (Stallpflicht, Schutzkleidung, Desinfektion) erfüllen. In diesem Zusammenhang ist es m.E. selbstverständlich, dass in Sperrbezirken auf die Niederwildjagd verzichtet wird.

Neuigkeiten

LJV - Geflügelpest am Plöner See ausgebrochen

Geflügelpest ausgebrochen!

Wir bitten alle Jägerinnen und Jäger auffällige und tote Tiere den zuständigen Behörden zu melden bzw. dort abzuliefern.

 

 

 

 

Foto: Norddeutscher Rundfunk

Bläsercorps - Hubertusmesse am 06. November

Am 06. November haben wir erstmals in der festlich geschmückten St-Gertrud-Kirche die Hubertusmesse gefeiert. Die Messe wurde von Paster Erik Asmussen gelesen und von unserem Bläsercorps in den schönsten Tönen untermalt.

Die großartige Akustik der Kirche sorgte für ein besonderes Klangerlebnis. Der warme Hall der Jagdhörner im Schein von Kerzen und im Angesicht eines prächtigen Hirschgeweihs jagte dem wohl dem einen oder anderen Schauer über den Rücken.

 

Wie jedes Jahr war die Hubertusmesse eine wunderbare Gelegenheit, sich einmal wiederzusehen und Neuigkeiten auszutauschen. Wir freuen uns schon auf nächstes Jahr und hoffen, euch da zu sehen!

LJV - Wolfshotline gestartet

Das Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume weist noch einmal auf die Wolfshotline des Landes hin. Die Mitarbeiter der Hotline nehmen Fragen und jede Art von Hinweisen rund um Wölfe auf und kümmern sich darum, dass fachkundige Kräfte – dazu zählen die 70 Wolfsbetreuerinnen und Wolfsbetreuer des Landes - der Angelegenheit nachgehen. Gerade wenn Gerüchte um angebliche Wolfsangriffe für Unsicherheit sorgen, ist ein Anruf bei der Wolfshotline (Telefonnummer 0 174 / 63 30 335) sinnvoll, um für Aufklärung zu sorgen.

weiterlesen auf www.ljv-sh.de

Anzeige - Futter gesucht

Frettchen fressen am liebsten rohes Fleisch, daher werden Futtertiere gesucht: Eintagsküken, Wachteln, Hühner, Tauben, verworfenes Wildfleisch oder Unfallwild nimmt Janina Knut gerne für ihre flinken Vierbeiner.

 

Kontakt


Über's Wild - junger Fischotter überfahren

Trauriger Fund auf der Bundesstraße 104 in Höhe der Ortsumgehung Schlutup: Ein junger Fischotter liegt auf dem kalten Asphalt. Er wurde überfahren. „Ein wunderschönes Tier, es ist wirklich eine Schande“, sagt Manfred Vesper, Förster im Lauerholz. Der 67-Jährige hat den kleinen Otter mit dem braunen Fell am Morgen gefunden. „Sein Körper war noch warm“, so Vesper. Wildunfälle passierten häufig auf der Bundesstraße, ein überfahrener Otter sei allerdings eine absolute Seltenheit.

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LJV - Beginn der Drückjagdsaison

Herbstzeit ist Erntezeit: Nicht nur Pilzsammler sind in dieser Zeit im Wald unterwegs, sondern auch Jäger. Die Hauptjagdsaison hat begonnen. Der Deutsche Jagdverband bittet Waldbesucher, auf Warnschilder zu achten.

In der Hauptjagdsaison von Oktober bis Januar erlegen Jäger einen Großteil der Rehe, Hirsche und Wildschweine. Damit sollen Schäden in Wald und Feld reduziert werden. „Die Bewegungsjagden im Herbst ermöglichen einen effektiven Eingriff in den Wildbestand und tragen maßgeblich zur Erfüllung des Abschussplanes bei. Doch Sicherheit geht vor, Personen oder Nutztiere dürfen auf keinen Fall gefährdet werden“, sagt Hans-Heinrich Jordan, Präsidiumsmitglied des Deutschen Jagdverbands (DJV). Die großräumigen Drückjagden können mehrere Stunden in Anspruch nehmen. Reiter, Jogger und Spaziergänger sollten trotz aller Vorsichtsmaßnahmen Warnschilder und Absperrbänder unbedingt beachten und das Jagdgebiet meiden.

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LJV - Wildunfälle reduzieren - jeder kann mithelfen

Laut DJV-Wildunfallstatistik kollidiert etwa alle 2,5 Minuten ein Wildtier mit einem Auto. Doch 90 Prozent der Unfälle werden nicht statistisch erfasst. Unfallschwerpunkte lassen sich daher nur schwer ermitteln. Jeder Verkehrsteilnehmer kann jetzt mithelfen, dies zu ändern: Über die App des Tierfund-Katasters können Unfälle vor Ort eingegeben werden. Ein Plus für Tierschutz und Verkehrssicherheit.

Zeitumstellung, Nebel, nasses Laub auf den Straßen und verstärkter Wildwechsel in der Dämmerung: Das Unfallrisiko steigt im Herbst merklich an. Rund 213.000 Unfälle mit Hirsch, Reh und Wildschwein gab es im vergangenen Jahr. Die Polizei erfasst lediglich 10 Prozent davon, nämlich Unfälle mit Personenschäden. Der Großteil der Wildunfallschwerpunkte bleibt somit unentdeckt. Ein großes Risiko für Mensch und Tier. Das neu entwickelte Tierfund-Kataster des Deutschen Jagdverbands (DJV) ermöglicht erstmals bundesweit eine einheitliche Erfassung von Wildunfällen. Alle Verkehrsteilnehmer sind aufgerufen, Funde von verunfallten Wildtieren zu melden.

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LJV - Hundearbeit im Wolfsgebiet

Aktuell gibt es etwa 500 Wölfe in Deutschland. Auf Gesellschaftsjagden werden diese gelegentlich gesichtet. Der Deutsche Jagdverband und der Jagdgebrauchshundverband informieren in einem neuen Faltblatt über Vorsichtsmaßnahmen während der Jagd.

 

Der Wolf breitet sich in Deutschland weiter aus, ein Zusammentreffen von Wolf und Jagdhund wird immer wahrscheinlicher. Unfälle mit verletzten bzw. getöteten Hunden im jagdlichen Einsatz in Wolfsgebieten können in Zukunft nicht mehr ausgeschlossen werden. Der Deutsche Jagdverband (DJV) und der Jagdgebrauchshundverband (JGHV) haben nun einen Leitfaden für Jagdleiter und Hundeführer herausgegeben. Das Faltblatt informiert über Vorsichtsmaßnahmen zu Beginn und während einer Jagd sowie bei der Nachsuche im Wolfsgebiet. Es enthält Tipps zum Verhalten und klärt auf für den Schadensfall nach einem Zusammentreffen mit dem Wolf.

Die aktuellen Daten der Bundesländer für das Monitoringjahr 2015/16 weisen mittlerweile 46 Rudel, 15 Paare und vier sesshafte Einzeltiere nach, insgesamt muss von etwa 500 Tieren deutschlandweit ausgegangen werden. Der Leitfaden steht im Internet (www.jagdverband.de) zum

bereit und kann in Einzelexemplaren kostenlos über die DJV-Geschäftsstelle bezogen werden (djv@jagdverband.de).

LJV - Sicherheit vor Jagderfolg

Wenn im Herbst ein lautes „Hop hop“ in den Wäldern ertönt, ist dies ein sicheres Zeichen dafür, dass die Hauptjagdsaison begonnen hat. Es gelten strenge Sicherheitsregeln.

Bei den alljährlich stattfindenden Drückjagden handelt es sich um Gesellschaftsjagden, für die strenge Sicherheitsregeln gelten. Grundlage sind die Unfallverhütungsvorschriften (VSG 4.4 „Jagd“) der Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau. „Die Sicherheit von Jagdhunden und Jägern hat oberste Priorität. Sie steht vor Strecke machen“, so Hans-Heinrich Jordan, Präsidiumsmitglied des Deutschen Jagdverbands (DJV).

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LJV - CITES-Weltkonferenz: Nachhaltige Jagd schützt bedrohte Tierarten!

Der Deutsche Jagdverband bewertet die Ergebnisse der 17. Weltkonferenz in Johannesburg überwiegend positiv.

Mit einer Rekordbeteiligung von 152 Staaten und 3.500 Teilnehmern ist die 17. Weltkonferenz der Washingtoner Artenschutzübereinkunft (CITES) in Südafrika zu Ende gegangen. Der Deutsche Jagdverband bewertet die Ergebnisse als überwiegend positiv. „Vernunft und pragmatischer Naturschutz haben sich gegen Ideologie und einseitiges Denken in Kategorien des Totalschutzes durchgesetzt. Für uns Jäger ist das Bekenntnis der Konferenz zur nachhaltigen Jagd als Instrument des Wildschutzes besonders befriedigend, “ sagte DJV-Präsident Hartwig Fischer.

Auf Vorschlag der EU und Südafrikas war eine Resolution verabschiedet worden, in der ein geordneter und nachhaltiger Jagdtourismus als hilfreich für den Schutz einzelner Tierarten bewertet wurde. Denn er trage zum Lebensunterhalt ländlicher Gemeinden bei, schaffe Anreize zum Erhalt natürlicher Lebensräume für das Wild und erwirtschafte Einkommen, die wieder in den Naturschutz investiert werden können. 

Der DJV stimmt völlig mit den Empfehlungen der Resolution überein, dass Auslandsjagd Beiträge zum Erhalt des Wildes, vor allem auch bedrohter Tierarten, erbringen soll und dass auch die meist armen ländlichen Gemeinden, die Seite an Seite mit dem Wild leben, von der Jagd profitieren müssen. Seine Mitglieder und alle waidgerechten Jäger ruft der DJV auf, nur solche Jagdmöglichkeiten wahr zu nehmen, die diese Anforderungen erfüllen.

LJV - Jagdhund ist Arbeitspartner und Familienmitglied

Aktuelle DJV-Statistik zum Welthundetag: In zwei von drei Jägerhaushalten lebt mindestens ein Vierbeiner, im Bundesschnitt nur etwa in jedem zehnten Haushalt. Die vielseitigen Rassen haben eines gemeinsam: Sie sind geliebte Familienmitglieder.

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Anzeige - Präparate gesucht

Wir suchen für unser Infomobil Präparate, um diese der Öffentlichkeit zu zeigen. Falls Sie etwas für uns haben, freut sich Karlheinz Theiß über Ihren Anruf.

 

Tel: 0178 6894680